Blickpunkt-Team: G. Fischer, A.M. Haslauer, B. Maser
Redaktionsschluss für die Novemberausgabe ist der 06. Dezember. Redaktionsadresse per E-Mail: gabriele.fischer@drs.de

St. Augustinus Esslingen Zollberg
Katholische Kirchengemeinde
Blickpunkt-Team: G. Fischer, A.M. Haslauer, B. Maser
Redaktionsschluss für die Novemberausgabe ist der 06. Dezember. Redaktionsadresse per E-Mail: gabriele.fischer@drs.de
Der Schulanfang nach den großen Ferien ist immer mit Spannung verbunden.
Sie kann sich in freudiger Erwartung (werde ich alle meine Freund*innen wiedersehen, welche Lehrer*innen werde ich haben?) oder in ängstlicher Sorge (wie wird es werden? werde ich mich wohl fühlen? werde ich wieder so viele schlechte Noten haben, obwohl ich mich doch anstrenge?) ausdrücken.
Viel mehr Mädchen und Jungen als wir uns vorstellen können, egal in welchem Alter, gehen täglich belastet zur Schule. Für Lehrer*innen gilt das aus vielen anderen Gründen auch. Allen, klein und groß, jung bis alt, möchte ich zurufen: Du bist nicht allein. Gottes Treue und Liebe begleiten Dich. Gott wird bei Dir sein. Oft wirst Du denken, ich spüre davon nichts! Du wirst traurig und wütend sein. Dich hilflos fühlen. Genau in diesen Zeiten wird Gott mit Dir das so mit erleiden. Gott wird Dich dann wieder aufrichten. Die Kraft zum weiter machen schenken. Den Mut es weiter zu versuchen.
An Grenzen stoßen und scheitern ist etwas ganz Normales. Doch wir haben es in unserem Denken quasi abgeschafft. Von Erfolg zu Erfolg. Alles super, das ist es, was wir pausenlos von anderen und von uns selbst erwarten. Das ist doch die pure Überforderung, ist zutiefst unmenschlich! Und jetzt, wo die Schule wieder angefangen hat, ist ebenfalls wieder das ganze öffentliche Leben aus seinem Sommerschlaf erwacht und schwingt sich auf, alles schneller und schöner, eben perfekter, als im vergangenen Jahr zu machen!
Ich wünsche allen, gehen Sie es gelassen an und nehmen Sie den Druck raus, denn dann hat es die Chance im besten Sinne „gut“ zu werden! Vielleicht unterstützt Sie dabei auch dieses Gebet:
„Guter Gott, ich muss viele Anforderungen jeden Tag erfüllen. Doch ich will mehr, als nur funktionieren. Ich will glücklich sein. Ich suche nach Sinn. Gott, deine Liebe schenkt mir Sinn. Du liebst mich so wie ich bin, bedingungslos. Du hältst mich auch in den schwierigen und dunklen Stunden des Lebens. Amen.“
Gabriele Fischer, Cityseelsorgerin
Der jüdische Theologe und Rabbiner Abraham Heschel vergleicht den Sabbat mit einer Kathedrale in der Zeit. Er will damit sagen: In dem Moment, in dem der Sabbat beginnt – also am Freitagabend -, treten wir im übertragenen Sinn in eine Kathedrale ein … In dieser Zeit soll sich unser Verhalten, die Art und Weise, wie wir den Tagesablauf gestalten, deutlich unterscheiden von unserem alltäglichen Verhalten. Der Sabbat, der in der christlichen Tradition für den Sonntag steht, der am Samstagabend beginnt, sollte für uns der Höhepunkt der Woche sein …
Wir können den Übergang vom Werktag zum Sonntag durch ein Ritual bewusst vollziehen, wie das die frommen Juden heute noch tun. So können wir eine Kerze entzünden, einen Psalm oder ein Segensgebet sprechen … das wird uns vermutlich am Anfang schwerfallen und zunächst viel Disziplin abverlangen. Von daher ist es auch gut, dass es feste Strukturen, Gepflogenheiten, Gewohnheiten und Rituale gibt, die ausdrücken, was wir wollen, und die uns helfen, dass wir das nicht vergessen.
Wunibald Müller in „Erfülltes Leben statt Burn-out“, Verlag Herder 2019
Sonntag 6. Oktober, 10.30 Uhr, Gottesdienst zu Erntedank,
es gestalten die Kinder und Erzieherinnen des Kindergartens St. Augustinus mit.
Sonntag 10. November, 10.30 Uhr, Ökumenischer Gottesdienst
aus Anlass des Kirchenjubiläums in St. Augustinus
Im Advent,
gemeinsam gestalteter Gottesdienst von CANTAMUS und KIRCHENCHOR
Miteinander reden und lachen,
sich gegenseitig Gefälligkeiten erweisen, zusammen schöne Bücher lesen,
sich necken, dabei aber auch einander sich Achtung erweisen,
mitunter sich auch streiten ohne Hass,
so wie man es wohl einmal mit sich selbst tut,
manchmal auch in den Meinungen auseinander gehen und damit die Eintracht würzen, einander belehren und voneinander lernen,
die Abwesenden schmerzlich vermissen,
die Ankommenden freudig begrüßen – lauter Zeichen der Liebe und Gegenliebe, die aus dem Herzen kommen.
Sich äußern in Miene, Wort und tausend freundlichen Gesten und wie Zündstoff den Geist in Gemeinsamkeit entflammen, so dass aus vielen eine Einheit wird.
Dieser Text wird Augustinus zugeschrieben und soll dem Sinn nach in seinen „Bekenntnissen“ stehen. Hier steht er natürlich in einer neuen Übertragung.
Gottesdienst zu Erntedank
Sonntag, 06. Oktober, 10.30 Uhr: Der Kindergarten wird diesen Gottesdienst mitgestalten. Wie immer bitten wir um Obst und Gemüse für die Gestaltung des Erntealtars, sowie haltbare und verpackte Lebensmittel. Diese bitte bis spätestens Donnerstag bei Frau Sadowski abgeben. Alle Lebensmittel kommen Carisatt zu Gute. Sie können als ihre persönliche „Gabe“ auch Lebensmittel zum Gottes-dienst mitbringen, die dann ebenfalls Carisatt gespendet werden.

Rosenkranzandachten
Der Oktober gilt als Rosenkranzmonat.
Aus diesem Anlass gibt es an den Sonntagen im Oktober, je um 18.00 Uhr eine Andacht.
Gottesdienst im Kreis
Herzliche Einladung zur Wort Gottes Feier am 13. Oktober, 10.30 Uhr.
Im Anschluss an den Gottesdienst laden wir herzlich zum Begegnungscafé ein.
Wir freuen uns auf Euer Kommen.
Claudia Ebert und Team
Gottesdienst für Ehe-Jubilare
Samstag 26. Oktober, 18.00 Uhr, Kirche St. Augustinus. Diese Eucharistie wird der einzige Gottesdienst an diesem Wochenende auf dem Zollberg sein.
Beichte oder Seelsorgerliches Gespräch
Angebote in St. Augustinus
Wenn Sie außerhalb der Zeiten samstags in St. Paul ein seelsorgliches Gespräch wünschen oder das Sakrament der Versöhnung empfangen möchten, können Sie sich gerne an Pfarrer Peter G. Marx, Telefon: 345 15 91 wenden.
Wenn Sie ein seelsorgliches Gespräch oder die Begleitung in Glaubensfragen wünschen, können Sie sich gerne auch an Gemeindereferentin Gabriele Fischer, Tel. 99 71 40-4 wenden.
Mit und für die Senior*innen im Oktober
Mittwoch, 09. Oktober um 14.30 Uhr Kaffee, danach auch Zwiebelkuchen und Neuen Wein. Inhaltlich wird der Nachmittag von Annette Demuth-Weiss gestaltet: Gemeindesaal St. Augustinus.
*Zollberger Lobpreisabend
Live-Band – Gemeinsam singen – Gott loben – Snack – in der Christuskirche, Zollberger Lobpreisabend (ZoLo): 19. Oktober 2019, 20.00 Uhr.
*Missio-Kollekte
(Weltmissionssonntag) am letzten Wochenende im Oktober.
Filme und weitere Informationen zu Nordindien, das dieses Mal besonders im Fokus steht, finden Sie auch unter:
https://www.missio-hilft.de/mitmachen/weltmissionssonntag-2019/
Beim nächsten Termin werden wir uns bei der KIDS-Gruppe mit dem „Upcycling“ beschäftigten.
Alle Kinder, die gerne basteln, werken und kreativ sind, sind herzlich eingeladen! Am besten gleich anmelden:
WANN Sa., 05.10.2019, 15.00-16.30 Uhr
WO Sophie-Scholl-Raum (Neuffenstr. 16, neben dem Pfarrhaus)
WAS Wir machen „Upcycling“ mit einer alten Jeans.
Beitrag für Material wird am Bastelnachmittag eingesammelt.
ALTER ab 6 Jahren
ANMELDUNG bis 28.09. unter kw@spieth-es.de
Für die TEENS (ab 5. Klasse) startet ein neues Projekt:
Die TEENS-Gruppe trifft sich am Samstag, 12.10.2019, 15.00 Uhr im Sophie-Scholl-Raum (Neuffenstr. 16, neben dem Pfarrhaus)
Anmeldung wie oben!
Wir freuen uns auf die nächsten Bastelnachmittage mit euch!
Katja und Patrick Spieth
Der Sommer neigt sich seinem Ende entgegen, und schon ist es wieder an der Zeit für den Lebendigen Adventskalender Gastgeber zu suchen. Bereits zum fünften Mal öffnen sich dieses Jahr beim Lebendigen Adventskalender die „Fensterchen“.
Vom 1. bis 23. Dezember 2019 wird jeweils um 18 Uhr für eine halbe Stunde bei verschiedenen Gastgebern ein Adventsfensterchen geöffnet. Jung und Alt, große und kleine Zollberger dürfen sich darauf freuen und gespannt sein!
Vor dem Haus bei einer Adventsgeschichte, Weihnachtsliedern, einer Tasse Punsch und netten Gesprächen kommt schnell die Vorfreude auf die schöne Weihnachtszeit auf.
Um den Aufwand für die Gastgeber möglichst gering zu halten, haben wir eine Kiste gepackt, in der Sie einen Ordner mit Geschichten und Liedern, Thermoskannen und Kerzen finden. Die Gäste bringen zu den Abenden eine Tasse oder Becher mit. Die Treffen finden bei jedem Wetter VOR dem Haus der Gastgeber statt.
Möchten Sie in diesem Jahr beim Zollberger Adventskalender 2019 mitmachen?
Wir würden uns sehr freuen!
Bitte melden Sie sich bei uns bis spätestens 20.10.2019:
Familie Spieth: Tel.: 343 171 oder E-Mail: info@spieth-es.de
Familie Ruther: Tel.: 441 53 18 oder E-Mail: adventskalender-zollberg@arcor.de
Ende November erfahren Sie über die Schaukästen der Gemeinden und den E-Mail Verteiler wo das jeweilige Adventsfensterchen abends geöffnet wird.
Alle Gastgeber bekommen ebenfalls Ende November die genauen Informationen.
Veranstalter: Evang. und kath. Kirchengemeinden Zollberg
Wann?
… Samstag 12. Oktober im Quadrium Wernau, Kirchheimerstraße 68-70
Warum?
… Gemeinsam feiern, Danke sagen, Kirche weiterdenken, Zusammenhalt stärken
Wer?
… Frauen, Männer, Kinder, Jugendliche aus den Gemeinden und vor allem Sie
Wie?
… 15:00 Uhr Kaffee-Zeit
… 15:30 Uhr Kirche an vielen Orten mit vielen Überraschungen
… 17:15 Uhr Gottesdienst in St. Magnus, Kirchheimerstraße 114
… 19:00 Uhr Die Maulflaschen im Gemeindesaal St. Erasmus, Lange Straße 9
Dekanat Esslingen-Nürtingen
Stille er-leben im Münster St. Paul
Eucharistie und Stille
Eine schlichte Feier, im Chorraum des Münsters St. Paul.
Donnerstag, 17. Oktober um 18.30 Uhr.
Sitzen in Stille – Meditieren im Chorraum
Schweigen und still werden.
Leer werden und Raum geben.
Achtsam und geöffnet.
Wir laden herzlich ein, im Chorraum des Münsters St. Paul in Stille zu verweilen – meditierend oder betend- auf einer Meditationsbank und Fell (ohne Schuhe) oder einem Stuhl. Es liegen zudem ein oder mehrere Texte aus, die helfen können sowohl in die Stille als auch in die Meditation zu kommen: An jedem Dienstag von 18.00 bis 20.00 Uhr. Bestimmen Sie selbst Ihre Verweildauer und die Art Ihrer Meditation oder Ihres stillen Gebets.
MittWoch – Eucharistische Anbetung in der Mitte der Woche
Auch der „MittWoch“ lädt ein, in der Stille in St. Paul zu verweilen:
Jeden Mittwoch von 18.00 bis 20.00 Uhr ist Eucharistische Anbetung im Münster. Das heißt: Das eucharistische Brot wird in der Monstranz auf dem Altar ausgesetzt, das Verweilen und Gebet in der Gegenwart des auferstandenen Herrn Jesus Christus schenkt uns eine tiefe Herzensbegegnung mit IHM. Von 18.00 Uhr bis 19.00 Uhr wird die Anbetung mit Impulsen, Gesängen und Gebeten gestaltet, ab 19.00 Uhr ist stille Anbetung.
Um 20.00 Uhr schließt der „MittWoch“ je mit dem Eucharistischen Segen. Auch hier sind Sie herzlich eingeladen, jederzeit auch während der Anbetungsstunden zu kommen oder zu gehen, so wie Sie Zeit haben.
Das Café Flandern, Flandernstr. 49, ist ein Ort der Begegnung von Menschen mit und ohne Behinderung.
Es hat am Sonntag 13. Oktober von 14.00-17.00 Uhr wieder geöffnet. Lassen Sie sich in gemütlicher Atmosphäre von Menschen mit Handicap verwöhnen.
Öffentlich zu erreichen mit Bus 105, Haltestelle: Am schönen Rain.