Ein Impuls zur Passionszeit: Wunde Punkte!

Wenn zu mir jemand sagt: „Das ist ein wunder Punkt!“ – dann weiß ich gleich: Die Sache ist heikel. Hier gibt es ein Problem, das wir nicht nur mit dem Verstand begreifen, sondern das unter die Haut geht. Wer einen wunden Punkt entdeckt hat und den Finger auf die Wunde legt, der ist genau da, wo etwas weh tut.

‚Wunde Punkte‘ so nannte die ökumenische  Cityseelsorge ihre „Passionsan-dachten unterwegs“, die sie an vielen verschieden Orten mit vielen unterschied-lichen Menschen und Einrichtungen, Woche für Woche in der Fastenzeit 2019 und auch noch in der Fastenzeit 2020, so lange es möglich war, gestaltet hat. Denn es gibt Orte und Einrichtungen, die die Augen vor den wunden Punkten unseres Lebens und unserer Gesellschaft nicht verschließen, sondern handeln.

Sie zeigen Solidarität und üben Geduld. Hier erfahren Geschundene, vom Leben Gezeichnete Begleitung und Trost, bekommen Kraft. Die Hoffnung, dass Wunden heilen und über-wunden werden können, treiben Menschen an, sich diesen Aufgaben zu stellen.

Wunde Punkte zu erkennen, machen uns zunächst traurig oder wütend, manch-mal zornig und meist ohnmächtig. Sie konfrontieren uns mit dem was uns an der Leidensgeschichte Jesu vor allem ergreift: Die vermeintliche Ohnmacht, das Ausgeliefertsein. Doch die Leidensgeschichte hat zwei weitere Botschaften, die bedeutsamer sind. Die erste, Gott kennt jedes Leid, ist da und geht mit: Jesus starb für uns. Gottes unendliche Liebe gab seinen Sohn. Die zweite ist eine Auf-forderung, an jede und jeden von uns, an fremdem Leid nicht vorbei zu gehen.

Die gegenwärtige Pandemie ist wohl der umfassendste wunde Punkt mit unzähligen Facetten, dem sich niemand entziehen kann. Und doch leiden manche Menschen mehr, ja existenzieller als andere. – Jetzt für dieses Jahr ist ein etwas anderes Format entstanden: ‚Passionsandachten in der Pandemie‘ Sie können diese unter www.stadtkirchengemeinde-esslingen.de aufrufen.

Jede Form von Egoismus widerspricht der Botschaft von Tod und Auferstehung Jesu! Wir alle sind aufgefordert uns immer wieder selbstkritisch zu fragen, wo verschließe ich mich gegenüber den wunden Punkten des Lebens und unserer Gesellschaft?

Gabriele Fischer

Gemeindereferentin und Cityseelsorgerin

Ein Impuls für die Osterzeit

Schaut hin! Neues beginnt, seht ihr es nicht?

Es sind immer noch die alten Themen: Diskussionen um Zugänge zu den kirch-lichen Ämtern, um Sexualmoral, um Macht und Entscheidung in der Kirche. Kann und darf, ja muss etwas verändert werden, weil es längst nicht mehr trägt? Oder verraten wir damit unsere Tradition und katholische Identität? Gibt es überhaupt irgendein Mittel gegen Missstände wie Wegschauen, Totschweigen, Vertuschen? Kurz gesagt: Ist da noch Erneuerung möglich? Kann mit dem Synodalen Weg wirklich etwas Neues beginnen, das Evangelium mit neuer, lebendiger Kraft unter uns verkündet und gelebt werden?

Oder ist unsere Kirche längst viel zu erstarrt, abgestorben, und damit der Syno-dale Weg vergebliche Liebesmüh?

Eine Synodalin berichtet: Die Gespräche haben eine neue Qualität. Diskussionen auf Augenhöhe sind möglich, gleich ob Bischof oder Gemeindemitglied, Mann oder Frau. Ideen keimen auf und finden überraschende Zustimmung. Grund zur Hoffnung oder Strohfeuer, das verpuffen muss?

Unser Osterglaube sagt jedenfalls:

Das Neue beginnt ganz klein. Die Botschaft von der Auferstehung kam nicht mit Donnerschlag. Unscheinbar, kaum zu glauben, verletzlich keimte sie wie ein zartes Pflänzchen in der Wüste der Hoffnungslosigkeit. Und das Reich Gottes beginnt klein wie ein Senfkorn.

Um das Kleine sehen zu können, heißt es, genau hinzuschauen. Dazu muss man stehenbleiben, innehalten, genau hinsehen. Vielleicht sogar: Sich hinunterbücken, sich selbst klein machen, auf Augenhöhe gehen mit dem Unscheinbaren. Und es braucht Geduld, damit das Neue wachsen, sich entfalten, seine Gestalt ausbilden kann.

Ja, die Geduld hat Grenzen. Irgendwann mag man nicht mehr warten, dass das Neue endlich aufkeimt, wächst und – vor allem – wirkt!

Aber: So beginnt Gott mit der Erneuerung, der Erneuerung seiner Kirche und der Erneuerung deines Lebens. Schaut hin!

Stefan Möhler, Pfarrer

Alternativen zu den gottesdienstlichen Feiern in der Passions- und in der Osterzeit

Schauen Sie sich die Kreuzwegbilder an, die hinten in der Kirche von St. Augustinus hängen:  Er wurde vom indischen Künstler Iyoti Sahi, der Maler und Theologe und einer der bedeutendsten christlichen Künstler des modernen Indiens ist, gemalt. Auffallend ist, dass er in seine Bilder bedeutende Personen des indischen Lebens im 20. Jahrhundert integriert hat. Eine Orientierungshilfe zum Betrachten liegt aus.

 Oder für die ganze Familie – auch noch spannend für ältere Kinder und Jugendliche: Wie schon im Sommer und zu Weihnachten hat die katholische Seelsorge bei Menschen mit Behinderung zusammen mit Religionslehrern aus der Rohräckerschule und Menschen aus der ev. Gemeinde österliche Impulse für unterwegs entwickelt:

Der Spazierweg beginnt an der Abzweigung zur Jugendfarm, führt dann einmal um die Gärtnerei Heubach und das Rohräckerschulzentrum herum bis zur katholischen und zur evangelischen Kirche. Sie finden dort österliche Ideen in einfacher Sprache, kleine Aufgaben und Denkanstöße.

Sie sind herzlich eingeladen, die Bibeltexte auf sich wirken zu lassen, Steine abzulegen, Kerzen zu entzünden, Samen zu pflanzen, … Wer möchte, kann dieses Mal auch sein Handy mit auf den Weg nehmen! Über die App „Actionbound“ wird es an jeder Station zusätzliche kleine Spiele und Ideen geben. Der Weg ist vom 21. März an aufge-baut. Download: https://actionbound.com/download/

Jakob Fuchs, Tobias Haas, Kristina Tausch

Anleitung und Begleitung auf dem Weg nach Ostern gibt es am Freitag 26. März um 12:30 Uhr mit Tobias Haas, Samstag 27. März um 15:00 Uhr mit Claudia Ebert

Treffpunkt ist je Ecke Neuffenstraße/Abzweig zur Jugendfarm –

Bitte Mund-Nasen-Bedeckungen bereithalten!

Besondere Gottesdienste in St. Augustinus

‚Durchkreuzte Wege‘ Ein Kreuzweg im Freien über den Zollberg

Menschliches Leid, das in Zeiten von CORONA sehr viele auch hier auf dem Zollberg getroffen hat verbinden wir mit der Leidensgeschichte Jesu. Wir begin-nen an der Kirche und gehen mehrere Stationen auf dieser Seite des Zollbergs ab. Jede Station wird besonders gestaltet sein. Wir tragen Masken und gehen schwei-gend. Dauer, ca. eine Stunde am Karfreitag, 02.April, 11:00 Uhr.

 

Erstkommunion 2021

Einige Familien haben sich entschlossen am 18. April die Erstkommunion zu   feiern. Wir wünschen den Mädels und Jungens trotz der Einschränkungen einen schönen Tag und ein unvergessliches Erlebnis. Auch für die weitere Gemeinde wird Platz in der Kirche zum Mitfeiern sein!

 

Prüfungssegen

„Ich weiß nicht wirklich, wie ich mich vorbereiten kann!“ Diese Grundstimmung teilt Julia mit vielen, die sich in diesen Wochen auf Prüfungen vorbereiten. Lange Lockdownphasen haben auf dem Weg zur Prüfung viel Verunsicherung hinterlassen, fiel doch der direkte Kontakt mit den Lehrern und den Mitschülern über lange Strecken hinweg aus.

Der Prüfungssegen wird in diesem Jahr als Stärkung auf dem Weg hin zur Prüfung schon im April angeboten werden.

Prüfungssegen das ist: Ankommen, Zeit zu haben, die Prüfung in einem Gebet vor Gott zu bringen, ein Licht anzuzünden, sich segnen oder für sich beten zu lassen, sich Mut zusprechen lassen und sich so zu stärken… und Mitarbeiter*innen werden da sein, mit denen man ins Gespräch kommen kann!

In diesem Jahr findet der  Prüfungssegen am  29. April auch bei uns statt:

11:00 – 14:00 Uhr, kurze Andachten und Stationen.

 

Hinweis:

Es werden die vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen eingehalten. Bitte einen Mundschutz mitbringen. Herzlich eingeladen sind Schüler*innen, Student*innen und deren Lehrer*innen, Eltern und alle, die Gottes Segen spüren wollen!

 

Maialtar in St. Augustinus

Es ist eine schöne Tradition, dass zu Ehren der Gottesmutter Maria ein Maialtar gestaltet wird. Wir würden uns freuen, wenn Sie dafür eine Hortensie als Topfpflanze, egal in welcher Größe, spenden würden. Herzlichen Dank!

 

Maiandachten

Sonntag 02. Mai und Sonntag 30. Mai je um 18:00 Uhr!

 

Christi Himmelfahrt

Donnerstag, 13. Mai, evtl. mit Öschprozession, 10:30 Uhr Eucharistiefeier in Esslingen-Sirnau.

 

Wort Gottes Feiern im Kreis – 2021 unter freiem Himmel!

Wort Gottes Feier im Oktober 2020 vor St. Augustinus auf der Wiese (Foto: privat)

Die Corona-Pandemie macht alle Planungen unsicher. Um mit einem guten Gefühl unsere Wort Gottes Dienste feiern zu können, planen wir die inklusiven Gottesdienste draußen unter freiem Himmel. Nur bei Regenwetter finden die Gottesdienste in der Kirche statt.

 

 

Beginn ist jeweils um 10:30 Uhr an den Sonntagen: 2. Mai – 27. Juni – 18. Juli – 26. September – 24. Oktober – 21. November

„Dass Erde und Himmel dir blühen“ unter diesem Wort steht das gemeinsame Feiern am 2. Mai. Mit allen Sinnen, vorbereiteten Tüten für jeden Hausstand und viel Freude freuen wir uns auf ein Wiedersehen im Kreis!

Claudia Ebert, Tobias Haas, Carola Hausmann, Gisela Knibbe,

Maximilian Ottmayer, Lara und Lucas Pacholet

 

Gottesdienste zu Hause feiern

 *Mit den Angeboten im Fernsehen.

*Mit dem Livestream aus dem Münster St. Paul über das Internet.

https://katholische-kirche-esslingen.de/ bzw. https://katholische-kirche-esslingen.de/impulse-gebete/livestream-aus-dem-muenster-st-paul/

*Ebenfalls im Internet bietet die Diözese vielfältige Angebote unter:  www.drs.de/zuhause-gottesdienst-feiern

Zum Ausscheiden von Gemeindereferentin Gabriele Fischer

Herzliche Einladung zur Verabschiedung von Gemeindereferentin Gabriele Fischer

Sonntag, 26. Juni, 18:00 Uhr, St. Augustinus

Sie müssen sich für eine Teilnahme anmelden, dies bitte per E-mail an staugustinus.esslingen@drs.de

 

Abschiedsworte

„Da ist immer ein Licht, wenn wir mutig genug sind, es zu sehen. Wenn wir nur mutig genug sind, es zu sein.“ 

Amanda Gorman

Ja, dieses Licht hat sie in ihrem Tun immer wieder durchscheinen lassen, hat mutig neue Schritte gewagt. Es war ein Licht aus der Kraft die der Heilige Augustinus, Kirchenpatron am Zollberg und Kirchenlehrer sagt: “OMNIA VINCIT AMOR“, das übersetzt bedeutet, „die Liebe besiegt alles“. In dieser Liebe zum Herrn hat sie ihren Dienst in seiner Kirche nicht nur getan, nein sie hat die Liebe in diesem Dienst gelebt. Und hat mutig in die Ecken der Gemeinde(n) hineingeleuchtet.

Nach nunmehr mehr als vierzig Dienstjahren, fällt es unserer Gemeinde St. Au-gustinus am Zollberg zu, Frau Gabriele Fischer in den verdienten Ruhestand zu verabschieden. Leicht fällt es uns nicht…

Vieles hat sie im Laufe ihres Berufslebens mitgetragen, angeregt und mitverantwortet. Menschen begleitet, Ideen eingebracht, Neues in den Gemeinden entdeckt. Und da ein pastoraler Weg Unterschiedliches bereithält, wurden ihr auch das Leiden an der Sache, das Scheitern und so manche schlaflose Nacht nicht erspart geblieben sein.

Beides gehört zum Dienst in der Kirche dazu. Dennoch und gerade deshalb hat sie immer auch ihre Frau gestanden. Der leichte, aber auch der schwere und zähe Weg begleiteten ihr Tun und Wirken.

Für die Menschen vom Zollberg und für viele Esslinger – und zuvor für viele Menschen in den anderen Gemeinden –  war sie Ansprechpartnerin und Vertrauensperson. Schnell schätzte sie die unterschiedlichen Situationen ein und konnte darauf hilfreich reagieren. Dass frau es in diesem Dienst nicht jedem Recht machen kann, weiß jeder der sich an diesen Aufgaben versucht, sei es haupt- oder ehrenamtlich.

Ebenso konnten und können unzählige Kinder und Jugendliche von ihrem Wissen und ihrer Weitergabe des Glaubens profitieren und dürfen sich an eine gute und verständliche Erstkommunionvorbereitung und Durchführung dieses wichtigen Tages erinnern. Der BLICKPUNKT, das Gemeindeblatt von St. Augustinus, den sie gerade in Händen halten,  hat durch Gabriele Fischer eine neue Qualität erreicht.

Lektorinnen und Lektoren, Wortgottesdienstleitungen haben von ihrem profunden Wissen profitiert. Und überhaupt kann hier nur fragmentarisch weitergegeben werden, was Gabriele Fischer hier auf dem Zollberg geleistet hat. Jede und jeder Einzelne könnte noch seine Geschichte dazulegen.

Ende April endet ihr Auftrag hier in Esslingen, bei der Cityseelsorge und am Zollberg, in der Gemeinde St. Augustinus und in Berkheim St. Maria.

Wir sagen DANKE. Wir tun dies mit einem lachenden Auge, das ihr mehr Zeit für sich gönnt. Und auch mit einem Weinenden, dass sie geht und dass uns eine Ratende und eine Umsichtige, vom Glauben geführte Gemeindereferentin verlässt.

Wir wünschen ihr für die Zeit, welche vor ihr liegt, dass sie sich mehr dem Genesungsprozess widmen kann, dass sie die gewonnene Zeit für sich und ihren Mann, in zufriedenstellender Art einbringt, dass mehr Zeit für Freunde und Freundinnen bleibt und dass noch so manche Träume, hier oder anderswo Wirklichkeit werden. Ja dass sie in diesem neuen Lebensabschnitt ebenso mutig, Licht hinein trägt und ihn ausleuchtet.

Für die Kirchengemeinde St. Augustinus-Zollberg                        

Pfarrer Peter G. Marx

 

Ein paar Worte zum Abschied

Genau so fühlt es sich an: Kaum war ich da, bin ich schon wieder weg!

Im Mai werde ich für ein Wochenende noch bei der diesjährigen Firmvorberei-tung im Einsatz sein. Doch mein Büro räume ich bereits Ende April, wenn ich die beiden letzten Erstkommunionjahrgänge in meinem langen Berufsleben be-gleitet habe. 1980 habe ich das zum ersten Mal getan. Unzählige Mädchen und Jungen, deren Mütter und Väter, deren Geschwister sind es gewesen. Doch nicht nur hier kam ich in Kontakt mit vielen Menschen und das machte meinen Beruf für mich immer zu etwas Besonderem. Wertvoll im besten Wortsinne war, dass ich die Botschaft der unendlichen Liebe Gottes auf vielerlei Weise verkünden konnte.

Wie in nahezu jeder Berufsbiografie gab es Krisen und Herausforderungen.

Die schlimmste, eine Frau in der Kirche ohne Amt zu sein. Doch, wenn ich jetzt gehe, dann blicke ich auf ein vielseitiges, ja fast abenteuerliches Berufsleben zurück, in dem ich viel gegeben und viel in der Begegnung mit Menschen, klein und groß, jung und alt, bekommen habe.

Meine Zeit in Esslingen war kurz: 2017-2021! Eine wertvolle Schlussphase, in der mir weniger gelungen ist, als ich mir vorgenommen hatte. Das zu akzep-tieren, gehört auch dazu. Ich war gerne hier im Dienst, besonders gern mit vielen ehrenamtlich Tätigen zusammen – es waren zumeist Frauen! Danke für alles was möglich war.

Mein Wunsch für Sie alle: Bleiben Sie behütet in Ihren Beziehungen. Und, übernehmen Sie Verantwortung, wenn religiöses Leben Ihnen wichtig ist. Adieu!

Gabriele Fischer

Gemeindereferentin und Cityseelsorgerin

Umfrage zum Blickpunkt – Einer für alle?

Sie halten ihn gerade wieder in Händen – unseren Gemeindebrief. 2x im Jahr erscheint er als ökumenischer Gemeindebrief zusammen mit unseren Nachbarn aus der Christuskirche. Das ermöglicht Ihnen und uns einen Blick über unsere eigene Gemeinde hinaus, wobei es auf dem Zollberg sowieso das Phänomen gibt, dass wegen der vielen konfessionsübergreifenden Haushalte beide Gemeinde-briefe in die Familien gelangen.
Dies hat uns gemeinsam mit den Kollegen des ev. Gemeindebriefs zu der Überlegung veranlasst, ob wir dies nicht öfters so handhaben können. Zur Bewahrung der Schöpfung können wir so Papier sparen, beiderseits die Kosten reduzieren, vor allem aber alle Informationen aus der katholischen und der evangelischen Gemeinde viel breiter streuen und somit die gute Ökumene auf dem Zollberg weiter stärken.

Wir gründen ein ökumenisches Redaktionsteam, das den Gemeindebrief gemein-sam erstellt. Der ökumenische Gemeindebrief soll dann 4x jährlich: zum neuen Jahr, an Pfingsten, im Sommer und zum Advent gemeinsam erscheinen.

2x jährlich, zu Ostern und im Herbst, soll es jeweils einen eigenständigen Gemeindebrief geben. Die Gemeinden können da Inhalte veröffentlichen, die den Rahmen des ökumenischen Gemeindebriefs sprengen würden.

Da wir diesen Weg aber nicht ohne Ihre Beteiligung gehen möchten, haben wir nun einige Fragen zusammengestellt, mit deren Beantwortung Sie uns helfen, die richtige Entscheidung zu treffen.

Beantworten Sie unsere Umfrage im Internet:  www.t1p.de/gbu
Oder werfen Sie den Fragebogen unten in den Briefkasten Ihrer Kirchengemeinde. Vielen Dank!

Hier bitte abtrennen:

Ausblicke

Das nächste ökumenische ‚Frauenfrühstück‘ ist für Samstag 24.April 2021, 11:00 Uhr geplant. Ein Frühstück wird es Corona-bedingt nicht geben. Doch wenn die Hygienebestimmungen es zulassen, werden wir zu einem Treffen in anderer passender Form einladen. Wenn Sie Interesse haben, können sie sich über das evang. Pfarrbüro erkundigen: Tel. 38 12 41 oder sie lassen sich dort in den e-mail-Verteiler aufnehmen, mit dem wir Sie direkt über den aktuellen Stand unterrichten können: pfarramt.esslingen.zollberg@elkw.de

Beate Schleth

Ökumenische Kinder- und Jugendarbeit

Geplant war vom 18.-20. Juni ein Kinder- und Jugend-Freizeit-Wochenende in Asch. Doch das kann nicht stattfinden. Das Team überlegt sich gerade Alter-nativen. Was es werden wird, kann erst im Mai geplant werden. Wenn Ihr Inter-esse habt daran teilzunehmen oder mitzuarbeiten, dann meldet Euch doch im Gemeindebüro der Christuskirche: pfarramt.esslingen.zollberg@elkw.de

Aktionen für unser Klinik-Projekt in Uganda während der Corona-Zeit

Neben allen Einschränkungen, die wir in der Corona-Zeit erleben mussten und müssen hat Corona uns aber auch ein neues Gefühl der weltweiten Verbunden-heit in Zeiten der Krise gebracht.

Und so ist im April 2020 unsere Idee entstanden, aus der Not eine Tugend zu machen – Masken nähen und damit Spenden sammeln für unser Klinik-Projekt in Uganda!

Im April und Mai 2020 saßen wir also hinter unserer Nähmaschine und versorgten Freunde, Bekannte und Kolleg*innen mit den damals dringend benötigten Mund-Nasen-Schutz-Masken. Wir baten jeden, uns für unsere Mühe eine Spende zu geben, die wir für Uganda sammelten. Es gab auch Sonderanfertigungen, wie die Maske für unseren Pfarrer Marx mit dem Wappen des Vatikan drauf.

So konnten wir Ende Mai die stolze Summe von 1.400,00 € an den Freundeskreis Uganda überweisen. Wir sind unendlich dankbar für all die vielen Spenden, die unsere Aktion unterstützt haben.

Andrea Himmer und Carola Hausmann

 

Da wir leider auch im Herbst kein Uganda-Frühstück ausrichten konnten, kam ich auf die Idee, von meinen gemalten Engelbildern, die auch schon einige Zeit im Gemeindesaal hingen, Weihnachtskarten herzustellen und für unser Klinik-Projekt zu verkaufen. Nach dem Gottesdienst, während des Christbaumverkaufs, an Freunde, Bekannte und Kolleg*innen konnte ich ca. 300 Karten verkaufen.

Die gesamten Einnahmen und einigen Spenden ergab einen Betrag von 1.050,00 €. Der Betrag konnte so auch wieder Father Ndanda für sein Klinik-Projekt, der zur Zeit Wohngebäude für das Klinikpersonal baut, zur Verfügung gestellt werden.

Herzlichen Dank an alle, die durch den Erwerb einer Maske oder den Kauf der Karten zu unseren Aktionen beigetragen haben.

Andrea Himmer

Sakrament der Versöhnung im Münster St. Paul

Die nächsten Möglichkeiten zum seelsorglichen Gespräch und zum Sakrament der Versöhnung (Beichte) immer samstags 16:30 – 17:30 Uhr:

10. April Pfarrer Eke 01. Mai Pfarrer Möhler
17. April Pfarrer Scheifele 08. Mai Pfarrer N.N.
24. April Pfarrer Marx 15. Mai Pfarrer Scheifele
22. Mai Pfarrer Marx
29. Mai Pfarrer Möhler

 

Kloster für die Stadt

Wesentliches entdecken                           

Unter diesem Stichwort bietet die ökumenische Cityseelsorge Angebote für Geist, Leib und Seele.

Vorerst wird es kein gedrucktes Programm geben, doch Sie können einen ‚newsletter‘ erhalten, zu bestellen bei: cornelia.krause@elkw.de

Ökumenische Marktandacht

Immer mittwochs, 9:00 Uhr im Münster St. Paul am Marktplatz, 20 Minuten zum Innehalten gestaltet mit Musik und Gesang, Lesung aus der Bibel, Stille und Gebet.

Weitere Angebote zu SPIRITUALITÄT und CITYSEELSORGE finden sie auf der Homepage der Gesamtkirchengemeinde www.katholische-kirche-esslingen.de

 

Eucharistie und Stille

Eine schlichte Feier, im Chorraum des Münsters St. Paul.

Donnerstag, 08. April und 20. Mai um 18:30 Uhr.

 

Frühling!

Im Frühling werden die Tage spürbar länger, die Temperaturen milder und überall beginnt es wieder zu wachsen. Das macht Freude und gibt nach den Wintermonaten wieder Energie. Besonders in diesem Jahr ist für viele von uns das Frühjahr verbunden mit der Hoffnung auf eine Zeit „nach der Pandemie“. Am Haus der Katholischen Kirche (ehemals EZ-Haus) gegenüber des Münsters St. Paul entsteht deshalb in den Fenstern eine Blumenwiese aus Papier!  Sie fängt in der Erde an und wächst über die Wochen hin aufblühend bis Ostern dem Licht entgegen. Was gibt Ihnen in diesen Tagen Kraft und worauf hoffen Sie? Auf diese Antworten sind wir gespannt und wir möchten diese gerne mitteilen. Deshalb werden wir als Team am Samstag, 27. März auf dem Esslinger Wochenmarkt unterwegs sein, um nach den Kraftquellen und Hoffnungen zu fragen und ihre Antworten auf die Blüten schreiben. Diese ganz besonderen Blüten werden die Blumenwiese am Haus der katholischen Kirche erst so richtig lebendig machen.  Wir sind gespannt und freuen uns auf ihre Antworten.

Raphael Maier, Cityseelsorger