KGR-Wahl – 22. März 2020

Damit die Katholische Kirche noch eine Zukunft hat, muss sie sich verändern! Das meiste Potential hierfür gibt es an der Basis. Sie, die Sie alle ab 16 Jahren wahlberechtigt sind können am 22. März wählen.

Sie, die Sie mindestens 18 Jahre alt sind, können sich wählen lassen.

Wenn Sie also angesprochen werden, ob Sie sich eine Kandidatur vorstellen können, dann winken Sie nicht gleich ab, sondern prüfen, ob Sie nicht Lust verspüren die Zukunft vor Ort, die Zukunft der Kirche am Zollberg und in Esslingen mitzugestalten. Hier können Sie nicht nur mitdiskutieren sondern auch entscheiden!

Da einige langjährige Mitglieder in den wohl verdienten Ruhestand gehen und nicht wieder kandidieren, suchen wir neue Kandidatinnen und Kandidaten.

Und warum sich bisherige Mitglieder wieder zur Wahl stellen…

Deshalb kandidiere ich wieder:

  • Weil mir die Arbeit Spaß macht.
  • Weil ich mithelfen und die Gemeinde unterstützen möchte.
  • Weil mir die Gemeinde am Herzen liegt.
  • Ich möchte etwas für die Gemeinde tun.
  • Für mich ist Gemeinde Ausdruck des lebendigen Glaubens, dabei möchte ich mitwirken.
  • Ich möchte der Gemeinde helfen und mich einbringen.
  • Weil der Kirchengemeinderat Spaß macht….wirklich!
  • Weil die Gemeinschaft auch aktive Mitarbeit braucht
  • Weil die Ökumene auf dem Zollberg einzigartig ist und ich sie gerne weiter fördern will

Früher war alles besser

„Früher war alles besser“, höre ich des Öfteren. Wenn ich dann nachfrage, ergeben sich zumeist ganz tolle Gespräche. Doch das, was damals besser war, entpuppt sich im Laufe des Gespräches eher als: „Es war früher anders“. Früher war alles irgendwie übersichtlicher, es gab ein größeres Miteinander und vor allem gab es weniger Hektik. Heute haben wir dafür große Erleichterungen im Alltag durch die Technik und Neuerungen in der Medizin. Außerdem sind wir viel informierter über weltweite Ereignisse und wir lernten selbstbestimmter zu leben.

War denn früher tatsächlich alles besser? Ist heute alles besser? Ich bin mir da nicht sicher. Vielleicht hängt das Gefühl dafür, wann es einem wirklich gut geht und gut ging, damit zusammen, welche Erwartungen man an sich selbst und an seine Umgebung hat. Doch damit sind wir weniger beim Thema von Alt oder Jung, von Früher oder Jetzt, sondern beim Gestern, Heute und Morgen. Denn, egal wie gut oder wie kritisch die Zeiten waren und sind, uns alle verbindet die Gegenwart. Wir wurzeln zwar alle in der Vergangenheit, doch leben wir im Heute zusammen und erst das Morgen scheidet uns. Und im Heute wird der erste Schritt ins Morgen gemacht – so wie wir es auf dem Bild sehen.

Jetzt sind wir mitten im Herbst. Man kann auf ihn so blicken, wie man ihn als Kind erlebte. Wie wir ihn morgen, also in einem Jahr erleben werden, wissen wir nicht. Darum schauen wir auf das Heute, diesen Herbst, das Schöne, das er für jeden von uns zu bieten hat.

Denn das, was wir erlebten, erleben und erleben werden, schreibt Gott mit jedem von uns. Er tut dies, egal ob wir alt oder jung sind. Er schreibt unsere persönliche Geschichte über alle Bruchstellen und geraden Wege des Lebens fort. Niemanden schreibt er dabei ab. Sondern bleibt jedem zugewandt, auch wenn wir uns zeitweise von ihm abwenden. Unsere Lebensgeschichte ist eine ganz individuelle, von seiner Hand geschrieben. Darum möchte ich diesen Impuls schließen mit einem Gedicht über die Zeit. Es wurde von dem deutschen Schriftsteller Andreas Gryphius (1616-1664) erdacht. Das Kennzeichen der Zeit ist für ihn, dass man sie nicht zurückhalten kann, sondern sie zu durchleben hat. Dabei dürfen wir Gott als demjenigen vertrauen, der die Zeit in seinen Händen hält. Er ist es, der mein persönliches Lebensbuch zu einem guten Ende fertig schreiben wird.

Augenblick

Mein sind die Jahre nicht,
die mir die Zeit genommen;
mein sind die Jahre nicht,
die etwa mögen kommen;
der Augenblick ist mein,
und nehm ich den in acht,
so ist der mein,
der Zeit und Ewigkeit gemacht.

Behüt` Sie Gott!

Uwe Schindera, Pastoralreferent, Katholische Kirche, Esslingen

Kirchen Kinonacht 2019

SEI MIT DABEI

LUST AUF POPCORN, PIZZA, LÄSSIGE FILME, COOLE GEMEINSCHAFT UND ACTION?
2. NOVEMBER 2019 | AB 17 UHR

Flyer und Anmeldung

Du willst dabei sein?
Wo? Katholischer Kirchengemeindesaal, Roßbergstraße 6
Wann? 2.11. um 17 Uhr bis 3.11. um 11 Uhr
Für Wen? Kinder von 7 bis 13 Jahren
Von Wem? Ökomenische Kirchemitarbeiter Zollberg
Wie? Melde dich an mit einer Mail an: pfarramt.esslingen.zollberg@elk.de
Was mitbringen? 5€ Unkostenbeitrag, Isomatte & Schlafsack und was du sonst noch für eine Übernachtung brauchst

Wir freuen uns auf dich!

Besondere Gottesdienste im November

Andacht zum Gräberbesuch auf dem Pliensaufriedhof

Donnerstag, 01. November, 15.00 Uhr

 

Ökumenischer Abschluss zum Jubiläumsjahr

So 10. November feiern wir um 10.30 Uhr einen ökumenischen  Gottesdienst in St. Augustinus.

 

Martinsfeier des Kindergartens

Am Dienstag 12. November ehrt der Kindergarten den heiligen Martin.

Die Martinsfeier beginnt um 17.00 Uhr in der Kirche. Darauf folgt ein fröhlicher Laternenumzug! Alle aus der Gemeinde können dazukommen und mitfeiern.

 

Beichte oder Seelsorgerliches Gespräch

Angebote in St. Augustinus

Wenn Sie außerhalb der Zeiten samstags in St. Paul ein seelsorgliches Gespräch wünschen oder das Sakrament der Versöhnung empfangen möchten, können Sie sich gerne an Pfarrer Peter G. Marx, Telefon: 345 15 91 wenden.

Wenn Sie ein seelsorgliches Gespräch oder die Begleitung in Glaubensfragen wünschen, können Sie sich gerne auch an Gemeindereferentin Gabriele Fischer, Tel. 99 71 40-4 wenden.

Mit und für die Senior*innen im November

Dienstag, 05. November erzählt Frau S. Gottschalk über „Käthe Kruse Puppen-mutter. Beginn ist um 14.30 Uhr in der ev. Christuskirche.

 

Mittwoch, 13. November ist Einkehrtag.

Christa Appenzeller wird diesen Nachmittag gestalten. Er beginnt um 12.30 Uhr mit dem Mittagessen. Danach folgt der inhaltliche Teil. Im Anschluss gibt es Kaffee und Hefezopf und um 16.00 Uhr feiern wir miteinander Gottesdienst in der Kirche.

Bitte melden Sie sich mit den in der Kirche ausliegenden Informationsschreiben im Pfarrbüro (Briefkasten) an.

Frauenfrühstück

Das nächste Frauenfrühstück findet am Samstag, den 23.November von 9.00-11.00 Uhr im Gartengeschoss der Christuskirche statt. Thema ist dieses Mal:

‚Projekt Familie‘. Eine Kinderbetreuung ist nach Anmeldung möglich.

Anmeldung bis spätestens 20.11.2019 zum Frühstück bitte im Gemeindebüro, Tel. 38 12 41 oder pfarramt.esslingen.zollberg@elkw.de Herzlichen Dank!

In aller Kürze

* Erstkommunionvorbereitung – Gebetspatenschaften für die Mädchen und Jungen übernehmen. Es ist ein wertvoller Brauch füreinander zu beten. Für die Mädchen und Jungen und ihre Familien beginnt mit der Vorbereitung auf die Erstkommunion eine besondere Zeit. Ich möchte Sie herzlich einladen nach dem Gottesdienst am 1. Advent einen Namen zu ziehen und dieses Kind und seine Familie in dieser Zeit im Gebet zu begleiten. Gabriele Fischer, GRin

*Erntedankaltar – Gaben für Carisatt: Dem Engagement von Frau Maser und von Frau Cipa, sowie allen Spenderinnen und Spendern, insbesondere die von Frau Rapp vom Weiler Hofladen und von REWE ist es zu verdanken, dass es auch in diesem Jahr wieder einen reichbestückten Erntedankaltar gab.

Alle Gaben wurden an Carisatt, den Tafelladen in Esslingen, weitergegeben. Etwa 3000 Personen können sich aus diesem Angebot mit versorgen. – In diesem Zusammenhang möchten wir nochmals auf die grüne Kiste hinweisen, die in unserer Kirche steht, in die haltbare verpackte Lebensmittel gelegt werden können. Diese Gaben werden an Carisatt weitergegeben.

*Alle Informationen zum Lebendigen Adventskalender stehen im nächsten Gemeindebrief, der eine ökumenische Ausgabe sein wird!

*Am Samstag vor dem 3. Advent findet wieder ein Christbaumverkauf statt!

Krippenspiel-Zeit in St. Augustinus – erstes Casting

Liebe Kinder,

„Was haben wohl die Tiere gedacht“, als sie zur Krippe kamen? Das möchten wir dieses Jahr im Krippenspiel erleben und laden Euch alle herzlich ein zu unserem ersten Treffen am Samstag, 09. November 2019 um 10.00 Uhr im Gemeindesaal St. Augustinus.

Jede und jeder kann mitmachen. Habt Ihr Lust zu singen, Theater zu spielen (mit oder ohne Text) oder mit einem Instrument mit zu spielen, dann seid Ihr hier richtig. Alle Schul-Kinder, ob groß oder klein, können mitmachen.

Die Proben sind dann jeweils samstags von 10.00-11.30 Uhr (genauer Probenplan bekommt Ihr beim ersten Treffen). Die Aufführung ist am 24.12.19 um 16.00 Uhr in der kath. Kirche St. Augustinus.

Wer mitmachen möchte, aber am 09.11. nicht kommen kann, der melde sich bitte bei mir (Carola Hausmann Tel.370 84 44), damit wir Euch einplanen können.

Ich freue mich schon auf Euch und unser gemeinsames Projekt

Carola Hausmann

Verstärkung gesucht beim Krankenbesuchsdienst!

Der Krankenbesuchsdienst der Katholischen Kirche St. Augustinus ist in die Jahre gekommen und auch einige derer die diesen Dienst über die Jahre treu getan haben, ihn aber alters -oder gesundheitsbedingt nicht mehr tun können. Ihnen sei auf diesem Weg herzlich gedankt.

Wir suchen deswegen Interessierte die bei der Betreuung der Kranken aus unserer Gemeinde mitmachen möchten.

Was muss man dafür können, wie hoch ist der Zeitaufwand?

Der Krankenbesuchsdienst St. Augustinus macht einmal wöchentlich Besuche bei Gemeindemitgliedern die ins Krankenhaus gekommen sind und die dies wünschen.

Je nach Anzahl derer die in dem Team aktiv mitmachen werden ein bis drei  Einsätze pro Monat erforderlich. Der Zeitaufwand beträgt je nach Anzahl der Kranken und der Zeit die bei diesen verbracht wird erfahrungsgemäß zwischen 30 und 60 Minuten. Dazu kommen Hin- und Rückfahrt zum Krankenhaus.

Eine Ausbildung ist nicht erforderlich.  Gut ist es, ein einfühlsames Gespräch führen zu lernen, das heißt auch zuhören zu können. Wie geht es dem/der Kranken, welche Sorgen hat er/sie, möchte er/sie darüber sprechen, was möchte er/sie mitteilen, sucht er/sie Halt und Trost bei Gott, möchte er/sie dass man für sie oder mit ihnen betet… .

Wer es einmal gewagt hat, wird bald feststellen dass der Dienst auch Freude macht und dass die Begegnungen oft auch für einen selbst eine Bereicherung sind.

Haben Sie Mut und wagen Sie den ersten Schritt, einen Anruf im Pfarrbüro mit dem Sie ihr Interesse bekunden. Auf Wunsch, kann Sie auch unsere Gemeinde-referentin Gabriele Fischer am Anfang in Ihren Erfahrungen begleiten.

H. Heintel

Neu in der Kirche St. Augustinus

Im Liturgieausschuss kam der Gedanke auf, wie können wir mehr Anteil aneinander nehmen, sei es bei traurigen oder freudigen Ereignissen. So entstand die Idee einer Gedenkwand und dem Taufkranz.

Im Trauerfall laden wir Sie ein, ein Foto/ein Bild Ihres Verstorbenen auf zu stellen. Dafür stellen wir Ihnen Bilder-Rahmen, in der Regel für die Größe

10×15 cm, zur Verfügung. Die Gedenkwand wird auf der rechten Seite der Kirche, unter der Empore sein. Die Fenstergestaltung bietet viele kleinere und größere Nischen. Sie wählen aus, an welcher Stelle, Sie das Bild Ihres Angehörigen hinstellen möchten.

Unser Anliegen ist, auf diese Weise, mit dem Bild Ihres Angehörigen, eine Brücke zwischen Ihnen und Ihrer Trauer, und uns als Gemeinde bilden zu können. Sie mögen so spüren: Ich bin nicht allein und den Menschen, den ich/den wir verloren haben, dieser ist nicht vergessen.

Nach einer Taufe laden wir Sie ein, ein Foto/ein Bild Ihres Täuflings an den Kranz zu hängen. Er hängt auf der rechten Seite unter der Empore über dem Taufstein. Bei den Täuflingen möchten wir so eine Brücke zwischen Ihnen und Ihrer Freude, und uns bilden. Sie mögen so spüren: Wir als Eltern sind nicht allein. Wir sind Teil einer größeren Gemeinschaft und wir stehen unter Gottes Schutz und Segen.

Sie sind frei unserer Einladung zu folgen. Sie können selbst entscheiden, wie lange das Bild dort stehen bzw. hängen soll. Wir werden es in der Regel nach einem Jahr entfernen.

Für ein Licht, das Sie entzünden möchten, steht der Kerzenständer, der an den Dornbusch in der Wüste (Exodus 3, 2ff) erinnert, zur Verfügung. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass Sie auf gar keinen Fall eine Kerze zu ihrem Bild stellen können. Das würde die wertvollen Glasfenster und die Nischen zu sehr mit Ruß belasten.