Januar 2018

Alles auf Anfang und doch wieder weiter wie gestern!
Oder vielleicht doch nicht?

Genau so kommt es mir vor, wenn ich am Morgen des 1. Januar aufwache und mir bewusst mache, ja ein neues Jahr hat angefangen. Das mit den guten Vorsätzen, das mache ich schon lange nicht mehr. Zu oft schon habe ich mir eingestehen müssen, das schaffe ich nicht! Doch dieses „du könntest doch“, „man müsste vielleicht“ oder gar „ich sollte doch “begleiten mich trotzdem. Also was tun? Ich nenne es in diesem Jahr: „Das Neue willkommen heißen“. Oftmals beklagen wir den Gleichklang unserer Tage. Doch ist nicht jeder Tag auf seine eigene Weise neu? Liegt es nicht an dem, wie ich etwas wahrnehme? Kann ich Neues im Alten entdecken?

Zugegeben, manchmal tut es gut zu träumen und Sehnsüchten nachzuspüren. Die Frage, die mir da weiterhilft ist. „Gibt es etwas, was ich schon lange mal tun wollte?“

Oder, ich kann mich fragen: „Welche Ereignisse stehen in diesem Jahr an? Auf was freue ich mich? Wovor ist mir bange? Wer und was könnte mir hierbei eine Hilfe sein?“

Jedes Ereignis, egal ob es uns zunächst positiv stimmt oder für uns eine Herausforderung ist, kann für uns zu einer Erfahrung des Neuen werden. Wenn wir sie willkommen heißen und im weitesten Sinne als Bereicherung unseres Lebens begreifen, dann wird es leicht(er) werden.

Als Christin und Christ kann mir mein Glaube hilfreich sein, so wie es in einem Kehrvers eines neueren Lied beschrieben ist: „Meine Zeit steht in deinen Händen, Du gibst Geborgenheit, du kannst alles wenden. Gib mir ein festes Herz, mach es fest in dir.“

Dieses feste Herz, bei allem was kommen mag, das wünsche ich Ihnen im Neuen Jahr!
 Gabriele Fischer, Gemeindereferentin